Archiv des Autors: chris

OpenWRT Updates

Um alle verfügbaren Updates auf einmal einzuspielen, gebt bitte folgende Befehle in der Konsole ein:

opkg update
opkg list-upgradable | cut -f 1 -d ' ' | xargs -r opkg upgrade 

Falls Ihr den Router für jemanden über Euren Internetzugang am Installieren seid, wird das Update fehlschlagen. Damit das funktioniert, müsst Ihr über die Weboberfläche in den Einstellungen der Netzwerkkarte das Default-GW und einen DNS-Server eintragen. Die Einträge müssen später wieder gelöscht werden.

Quelle für die obigen Befehle:
https://unix.stackexchange.com/questions/400231/how-do-i-upgrade-all-of-my-installed-packages-in-openwrt

Growatt ShinePhone

Um in der App eine Anlage anlegen zu können, braucht man einen Installationscode. Diesen bekommt man entweder beim Händler, bei dem man den Wechselrichter gekauft hat oder benutzt den Code: AMZXB

Quelle: https://www.photovoltaikforum.com/thread/142429-anmeldung-auf-der-growatt-homepage/?pageNo=5

Windows-Profil kann nicht geladen werden.

Es konnte ein Windows-Profil nicht geladen werden. Über die erweiterten Systemeinstellungen konnte das Profil nicht gelöscht werden bzw. wurde dort nicht angezeigt.

Lösung:
In der Registry unter

Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList

nach dem Benutzerprofil suchen und löschen. Sicherheitshalber den Rechner neu starten.

Proxmox File-Restore

Leider lassen sich (derzeit) keine einzelne Dateien von Windows Servern wiederherstellen, auf denen die Windows Deduplizierung aktiviert ist.

Über folgenden Weg gelingt es doch:

Ausgangssituation:
PVE 7.1-12
PBS 2.1-5
VM Windows Server 2022 mit aktivierter Deduplikation (VMID 117 (in diesem Beispiel))
– vorhande Festplatten:
sata0 mit dem Betriebssystem
virtio1 als Datenfestplatte


Wir benötigen eine „Restore-VM“ mit der gleichen Windows Version, wie der produktive Server auf dem die Daten fehlen sowie installiertem Deduplikation-Feature.

Anschließend suchen wir uns einen Snapshot des produktiven Servers, in dem die fehlenden Daten möglicherweise noch vorhanden sind:

proxmox-backup-client snapshot list –repository root@pam@pbs.lan.home:zfs01

├─────────────────────────────┼─────────────┼────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────┤
│ vm/117/2022-04-15T16:54:04Z │ 102.004 GiB │ client.log drive-efidisk0.img drive-sata0.img drive-tpmstate0-backup.img drive-virtio1.img index.json qemu-server.conf │
├─────────────────────────────┼─────────────┼────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────┤
│ vm/117/2022-04-18T09:14:16Z │ 102.004 GiB │ client.log drive-efidisk0.img drive-sata0.img drive-tpmstate0-backup.img drive-virtio1.img index.json qemu-server.conf │
├─────────────────────────────┼─────────────┼────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────┤

Da wir wissen, dass die Datenfestplatte virtio1 ist, mounten wir den letzten Snapshot mit folgendem Befehl:

proxmox-backup-client map vm/117/2022-04-18T09:14:16Z drive-virtio1.img –repository root@pam@pbs.lan.home:zfs01

Ausgabe: Image ‚root@pam@pbs.lan.home:8007:zfs01:vm/117/2022-04-18T09:14:16Z/drive-virtio1.img‘ mapped on /dev/loop0

Disclaimer: Natürlich legt Ihr Euch auf dem PBS einen Benutzer an, der auf die Snapshots zugreifen darf. Ich habe „root“ nur der Einfachheit halber genommen.

Von Device /dev/loop0 müssen wir (in diesem Fall) die erste und einzige Partition als zusätzliche Festplatte in der Konfiguration der Restore-VM hinterlegen:

Konfiguration Restore-VM (VMID 999) unter /etc/pve/qemu-server/999.conf

agent: 1
bios: ovmf
boot: order=virtio0;ide2;net0;ide0
cores: 2
efidisk0: zfs01:vm-999-disk-0,efitype=4m,pre-enrolled-keys=1,size=1M
ide0: local:iso/virtio-win-0.1.217.iso,media=cdrom,size=519096K
ide2: local:iso/SW_DVD9_Win_Server_STD_CORE_2022_2108.1_64Bit_German_DC_STD_MLF_X22-82989.ISO,media=cdrom,size=4914750K
machine: pc-q35-6.2
memory: 6144
meta: creation-qemu=6.2.0,ctime=1650452727
name: restore-vm
net0: virtio=E2:7C:A7:C5:53:BF,bridge=vmbr0,firewall=1
numa: 0
ostype: win11
scsihw: virtio-scsi-pci
smbios1: uuid=fe458dd8-4fd5-4c3e-b20d-fab892470d95
sockets: 2
tpmstate0: zfs01:vm-999-disk-1,size=4M,version=v2.0
virtio0: local-lvm:vm-999-disk-0,size=32G
virtio1: /dev/loop0p1,ro=1
vmgenid: a580f33b-f9ea-4548-b430-031c8f8f4bed

Leider erkennt der Windows Server die Festplatte erst nachdem man den Server aus- und wieder eingeschaltet hat. Danach kann die Festplatte über den Server Manager online geschaltet werden. Die fehlenden Daten können nun z. B. über eine Freigabe auf den produktiven Server kopiert werden.

ZENworks Agent startet nicht

Falls der ZENworks Agent auf einem Rechner, auf dem auch der Citrix Desktop installiert ist, nicht starten, bitte den Wert von Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Citrix\Configuration\MasterImage von „1“ auf „0“ stellen. Ggf. muss der Schlüssel „MasterImage“ erstellt werden (DWORD).

Quelle: Hinweis in der Datei „C:\Program Files (x86)\Novell\ZENworks\logs\ZenworksWindowsService.log“

Windows 10 Versionen

21H2 (OS build 19044)
21H1 (OS build 19043)
20H2 (OS build 19042)
2004 (OS build 19041) – Serviceende
1909 (OS build 18363)
1903 (OS build 18362) – Serviceende
1809 (OS build 17763)
1803 (OS build 17134) – Serviceende
1709 (OS build 16299) – Serviceende
1703 (OS build 15063) – Serviceende
1607 (OS build 14393)
1511 (OS build 10586) – Serviceende
1507 (RTM) (OS build 10240)

Quelle: https://docs.microsoft.com/de-de/windows/release-health/release-information
Stand: 2022-02-03

Windows 10 Update-Probleme

Windows 10 hatte das Problem, dass Updates nicht vom internen WSUS-Server heruntergeladen wurden. Der Fehlercode war 0x8024500c.

Lösung:
Per GPO Dual-Scan ausschalten. Die Richtlinie lautet „Keine Richtlinien für Updaterückstellungen zulassen, durch die Windows Update überprüft wird.“ Die Richtlinie muss auf „Aktiviert“ gesetzt werden.

Quellen:
https://www.escde.net/blog/windows-update-richtlinien-und-dual-scan
https://social.technet.microsoft.com/Forums/windows/en-US/bcfa00b1-63aa-497d-b5dc-cde62db72469/client-failing-to-update-from-wsus-server-failed-8024500c-method-failed?forum=winserverwsus
Stand: 27.01.2022

Windows 10 – Optionale Features nachinstallieren

Ausgangssituation:
Virtueller Desktop und keine Möglichkeit sich als lokale Administrator anzumelden. Es sollen die RSAT-Tools nachinstalliert werden (hier: ActiveDirectory.DS-LDS.Tools)

Eingabeaufforderung als Administrator ausführen

Folgenden Befehl ausführen (eine Zeile):

DISM.exe /Online /add-capability /CapabilityName:Rsat.ActiveDirectory.DS-LDS.Tools~~~~0.0.1.0

Falls DISM abbrechen sollte: ggf. ist bei Euch ein WSUS-Server eingerichtet, aber die optionalen Features sind von dort nicht installierbar. Hierzu in der Registry die Werte für den WSUS-Server entfernen und den Windows-Update-Dienst neu starten (als Administrator).